Fängige Mittagszeit

Hey carphunters, damit hier ein wenig Leben auf die Seite kommt und das Interesse sowohl zum Karpfenangeln, als auch für die Internet-Seite geweckt wird ein kleines Erfolgserlebnis: Am 17.05 hab ich mich kurzfristig entschlossen eine Nacht am Wasser zu verbringen. Neuer Platz, ohne Vorfüttern und kaum Kenntnisse über Grund etc., jedoch mit großer Zuversicht. Die Nacht, komplett ruhe! Zur Mittagszeit entschloss ich mich nur die Ufernähe zu beangeln, da ich auf den 2 von 3 Ruten, welche nicht nahe Ufer platziert waren, über 12 Stunden kein Biss hatte. Es vergingen knappe 20 Minuten bis die erste losrannte. Anschlag, Drill, 60 Meter Fußmarsch bis zum Stock(fest im Wasser, wie immer) um welchen der Karpfen die Schnur umgelenkt hat, dann endlich direkter Kontakt ohne Hindernisse. 15 pf.! Kaum das erste Photo geschossen und an meine Angelkollegen gesendet, ist der 2. Fullrun da. Nach gescheiterten 2 Versuchen im Gestrüpp nahe Ufer zu entkommen und weiteren 10 min war der 2. Spiegler endlich im Kescher! 27 pf. mit Hängebauch :-). Gleiche Prozedur wie beim ersten, ein provisorisches Bild an die Kumpels zum Ärgern ;-D. Gerade in die mit Wasser gefüllte Abhakmatte gelegt, geht die nächste Rute los. Direkt beim Anschlag ein konstanter Gegendruck, ohne Schläge und wie eine Lok zielstrebig in die herabhängende Äste! Für mich immer ein Zeichen, der ist ALT und wiegt über 20 Pfund. Nach anstrengenden 20 min hatte ich auch den nächsten Rüssler im Kescher. Ein Schuppi, von 30 Pfund. Der verbleib von weiteren 3 Stunden blieb zwar erfolglos, jedoch braucht man sich nicht nach 3 in 30 min Takt gekescherten Karpfen zu beschweren!

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Petri Heil